Der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband sieht die Landtagswahl als richtungsweisend für Wettbewerbsfähigkeit, Investitionen und Beschäftigung in Baden-Württemberg und richtet sich an die Wahlberechtigten.
Für die anstehende SEAC-Konsultation zur uPFAS-Beschränkung benötigen wir kurzfristig Unternehmensdaten für TULAC und Technische Textilien. Um die Betroffenheit der deutschen Textilindustrie gegenüber dem SEAC belastbar und quantitativ darstellen zu können, benötigen wir aktuelle Daten aus den Unternehmen. Sie können bis zum 27. März 2026 mitmachen.
In sicherheitsrelevanten und technischen Textilanwendungen – etwa bei Schutzkleidung für Polizei, Feuerwehr oder Medizin – sind PFAS bislang technologisch unverzichtbar. Südwesttextil fordert daher Ausnahmeregelungen für kritische Anwendungen sowie angemessene Übergangsfristen, um die Entwicklung und Umsetzung sicherer Alternativen zu ermöglichen.
Die EU-Kommission hat einen neuen Aufruf zur Förderung von Strategischen Projekten im Bereich des CRMA gestartet. Frist zur Bewerbung ist der 15. Januar 2026.
Besonders wichtig für die baden-württembergische Textil- und Bekleidungsindustrie sind die Vereinfachung und Digitalisierung von Verwaltungsprozessen sowie ein spürbarer und schneller Bürokratieabbau. Die Agenda muss nun zügig umgesetzt werden.
Anlässlich der Vorstellung der MINT-Strategie für Baden-Württemberg legt die Wirtschaft eine Selbstverpflichtung für außerschulische MINT-Initiativen vor. Darin bekennen sich die Partner zu verbindlichen Zielen und Kriterien, die für ein verlässliches und qualitativ hochwertiges außerschulisches MINT-Angebot stehen.
Das Europäische Parlament hat im Rahmen des Pakets „Omnibus I“ Änderungen am CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) beschlossen. Kernpunkte sind die neue 50-Tonnen-Schwellengrenze und die verpflichtende Zulassung als CBAM-Anmelder ab dem 01.01.2026.
Die Ausschreibung für den Deutschen Zukunftspreis 2026 - der Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation - ist gestartet. Vorschläge können bis zum 1. Dezember 2025 eingesendet werden.
Fehlende Konformität, Nichteinhaltung von EU-Regularien und exzessive Nutzung der Zollfreigrenze durch asiatische E-Commerce-Plattformen gefährden Verbraucher, die Wirtschaft und einen fairen Wettbewerb in Europa. Südwesttextil appelliert an die EU, regulatorische Lücken zu schließen und die Plattformen zur Haftung zu verpflichten. Gefordert werden u. a. die Abschaffung der Zollfreigrenze, die Einführung einer Handling Fee, die Verifizierung eines EU-weit gültigen Sitzes für Bevollmächtigte und strengere Kontrollen durch den Zoll.
Südwesttextil warnt vor weiterem Stellenabbau und fordert dringend politische Reformen. Die Bundesregierung muss im angekündigten „Herbst der Reformen“ Bürokratie abbauen, das Sozialsystem zukunftsfähig gestalten und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts sichern.
Die EU-Kommission hat den Durchführungsrechtsakt zum Format der Meldung vernichteter unverkaufter Konsumgüter als Teil der ESPR (Ökodesign-Verordnung) verabschiedet. Die Veröffentlichung im Amtsblatt ist der nächste Schritt.
Als mittelbar betroffene Branche begrüßt die baden-württembergische Textil- und Bekleidungsindustrie, dass der Anwendungsbeginn der EU-Entwaldungsverordnung verschoben werden soll. Damit sie ihr Ziel erreicht, muss die EU die Zeit für eine wesentliche Überarbeitung der Verordnung nutzen.
Die KfW hat neue Förderprogramme und einen Digitalisierungs-Check aufgelegt, um mittelständische Unternehmen zu stärken und auf dem Weg der Digitalisierung zu unterstützen.
Die Europäische Kommission hat am 23. September 2025 angekündigt, den Anwendungsbeginn der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) um ein weiteres Jahr verschieben zu wollen.
SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland und die Bundesagentur für Arbeit haben ihre Checklisten für ein erfolgreiches Schülerbetriebspraktikum grundlegend überarbeitet und aktualisiert. Die Handreichung richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern sowie Betriebe - und bietet praxisnahe Empfehlungen für Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Praktika.
Am 3. November 2025 startet wieder playbizz, das bundesweite Wirtschaftsplanspiel für Auszubildende. Diese treten in einem Team-Wettbewerb von 12 bis 14 Gruppen gegeneinander an und agieren als Managerin und Manager eines fiktiven Unternehmens. Anmeldeschluss ist der 18. Oktober 2025.
Die Praktikumswochen gehen in Kürze in die nächste Runde. Vom 13.10.25 - 31.10.2025 haben Sie die Möglichkeit ohne großen Zusatzaufwand interessierte Schülerinnen und Schüler als Fachkräfte von morgen zu gewinnen. Erleben Sie die Jugendlichen persönlich und verzahnen Sie die Berufswelt mit der Schulwelt.
DITF haben an ihrem Standort in Denkendorf erfolgreich umfangreiche Investitionen in Photovoltaikanlagen umgesetzt. Dafür haben die DITF mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg 1,6 Millionen Euro investiert. Am 17. September 2025 wurde die Anlage feierlich in Betrieb genommen.
Im europäischen Normungsgremien CEN/TC 247/WG 26 wird aktuell darüber diskutiert, wie Formaldehydemissionen aus Textilprodukten ohne Hautkontakt (z.B. Vorhänge, Wandbehänge, Möbelstoffe) sachgerecht geprüft werden können.
Das Europäische Parlament hat am 9. September 2025 die finale Fassung der überarbeiteten Abfallrahmenrichtlinie (Waste Framework Directive, WFD) verabschiedet.
Das Bundesministerium der Finanzen (BMF), das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) sowie die KfW haben neue Förderprogramme zur Unterstützung der Digitalisierung und Innovation im Mittelstand gestartet.
Im Rahmen eines von der Europäischen Union kofinanzierten, internationalen und interdisziplinären Projekts widmet sich die Hochschule Albstadt-Sigmaringen dem Thema Nachhaltigkeit in der Textil- und Bekleidungsbranche auf europäischer Ebene. Das TexUnite-Projekt zielt darauf ab, wesentliche Schlüsselkompetenzen zu fördern, um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
Der im August 2025 von beiden Seiten kommunizierte Deal steht wegen seiner protektionistischen Inhalte und Bedenken hinsichtlich des Respekts der multilateralen Regeln der WTO weiterhin in der Kritik. Die Europäische Kommission in Brüssel hingegen verteidigt die getroffenen Abmachungen und stellt nun erste Vorschläge zu deren Umsetzung in EU-Recht vor.
25 Jahre nach dem offiziellen Start der Verhandlungen hat nun die Europäische Kommission den Abkommenstext mit Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay dem Europäischen Parlament und dem Rat vorgelegt. Obwohl alle Befindlichkeiten einzelner Branchen und Interessengruppen ausführlich beraten wurden, ist die Ratifizierung alles andere als eine Formsache.