Der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband sieht die Landtagswahl als richtungsweisend für Wettbewerbsfähigkeit, Investitionen und Beschäftigung in Baden-Württemberg und richtet sich an die Wahlberechtigten.
Noch vor dem Jahreswechsel hatten sich EU-Kommission, -Rat und -Parlament über die Neuregelungen im APS zum Jahresbeginn 2027 verständigt. Jetzt informiert die Generaldirektion Handel der EU-Kommission über weitere Detailfragen.
Die Europäische Kommission hat am 21. Oktober 2025 das Arbeitsprogramm 2026 veröffentlicht und die bisherigen Bürokratieabbaumaßnahmen dargestellt. Die Staats- und Regierungschefs sprachen sich für den Abbau überholter Vorschriften und eine maßvolle Regulierung aus.
Bei Befristungen, auflösenden Bedingungen, nachvertraglichen Wettbewerbsverboten sowie Praktikantenverträgen stehen Schriftformerfordernisse der vollständigen Digitalisierung von Personalakten nach wie vor im Wege. Südwesttextil fordert deswegen eine konsequente Entbürokratisierung.
Der neue Trendradar des Mittelstand-Digital Zentrums Smarte Kreisläufe stellt verschiedene Trends im Bereich der Künstlichen Intelligenz vor – von AI-Avataren oder Bots über Explainable AI (XAI) bis Generatives Design.
Das Bundeskabinett hat die von Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, vorgelegte Fünfte Mindestlohnanpassungsverordnung beschlossen. Damit wird der gesetzliche Mindestlohn zum 1.1.2026 zunächst auf 13,90 € brutto je Zeitstunde angehoben und steigt in einem weiteren Schritt zum 1.1.2027 auf 14,60 €.
Die Verordnung zur Verlängerung des Aufenthaltstitels für Ukraine-Geflüchtete wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Sie regelt, dass alle bereits erteilten und am 1. Februar 2026 noch gültigen Aufenthaltserlaubnisse bis zum 4. März 2027 fortgelten.
Mit dem Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-up“ unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die gezielte Kooperation von kleinen und mittleren Unternehmen mit Start-ups.
Mit dem 28. EU-Rechtsrahmen (sog. 28. Regime) soll insbesondere jungen, wachstumsorientierten Unternehmen der Zugang zum Kapitalmarkt im EU-Binnenmarkt erleichtert werden. Das Europäische Parlament bereitet hierzu aktuell einen Initiativbericht vor. Die EU-Kommission plant die Veröffentlichung eines konkreten Legislativvorschlags für Frühjahr 2026.
Der JURI-Ausschuss hatte sich am 13. Oktober 2025 auf einen Bericht für die Omnibus I-Richtlinie geeinigt, der wesentliche Vereinfachungen bei der europäischen Nachhaltigkeitsgesetzgebung beinhaltete. Das Plenum des Europäischen Parlaments lehnte am 22. Oktober 2025 den Bericht des Rechtsausschusses ab.
Die europäischen Verbände ESF, ETSA, EURATEX und FESI führen derzeit eine Umfrage zur Verwendung von PFAS in Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und verwandten Produkten durch. Ziel ist es, Daten für die Vorbereitung der SEAC-Konsultation zur geplanten PFAS-Beschränkung zu sammeln. Die Umfrage läuft bis zum 31. Dezember 2025.
DITF und die LEKI Lenhart GmbH haben zusammen einen Wanderstock entwickelt, der größtenteils aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Das fertige Produkt zeigt, dass nachhaltige Materialien auch in der Outdoor-Branche eine hohe Leistungsfähigkeit bieten.
Mit der Verordnung (EU) 2023/2055 zur Beschränkung von Mikroplastik, das Produkten absichtlich zugesetzt wird, treten ab 17. Oktober 2025 erstmals Informationspflichten und ab 2026/2027 schrittweise Berichtspflichten in Kraft. Wir geben Ihnen einen Überblick über den Anwendungsbereich, die für Textilunternehmen relevanten Ausnahmen sowie die zeitlichen Pflichten.
Der Supply Chain Pulse Check von BDI, Deloitte und ISLA begleitet und untersucht den Wandel der Wertschöpfung seit mehr als zwei Jahren. Jetzt ist die Umfrage für die aktuelle Ausgabe gestartet. Ergebnisse werden branchenübergreifend in einer Studie veröffentlicht.
Die Allianz Faserbasierte Werkstoffe AFBW war gemeinsam mit NaturalFIBER und Biopolymers BW zu Gast auf dem Hanf-Versuchsfeld der Landessaatzuchtanstalt der Universität Hohenheim.
Die Bundesagentur für Arbeit hat ihre Fachliche Weisung zum Arbeitnehmerüberlassungsgesetz auf Betreiben der Arbeitgeber, gültig ab 1. Oktober 2025, neu gefasst. Dabei wurde insbesondere die Auffassung zu mobiler Arbeit ausschließlich aus dem Ausland korrigiert.
In sicherheitsrelevanten und technischen Textilanwendungen – etwa bei Schutzkleidung für Polizei, Feuerwehr oder Medizin – sind PFAS bislang technologisch unverzichtbar. Südwesttextil fordert daher Ausnahmeregelungen für kritische Anwendungen sowie angemessene Übergangsfristen, um die Entwicklung und Umsetzung sicherer Alternativen zu ermöglichen.
Die EU-Kommission hat einen neuen Aufruf zur Förderung von Strategischen Projekten im Bereich des CRMA gestartet. Frist zur Bewerbung ist der 15. Januar 2026.
Besonders wichtig für die baden-württembergische Textil- und Bekleidungsindustrie sind die Vereinfachung und Digitalisierung von Verwaltungsprozessen sowie ein spürbarer und schneller Bürokratieabbau. Die Agenda muss nun zügig umgesetzt werden.
Das Europäische Parlament hat im Rahmen des Pakets „Omnibus I“ Änderungen am CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) beschlossen. Kernpunkte sind die neue 50-Tonnen-Schwellengrenze und die verpflichtende Zulassung als CBAM-Anmelder ab dem 01.01.2026.
Die Ausschreibung für den Deutschen Zukunftspreis 2026 - der Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation - ist gestartet. Vorschläge können bis zum 1. Dezember 2025 eingesendet werden.
Fehlende Konformität, Nichteinhaltung von EU-Regularien und exzessive Nutzung der Zollfreigrenze durch asiatische E-Commerce-Plattformen gefährden Verbraucher, die Wirtschaft und einen fairen Wettbewerb in Europa. Südwesttextil appelliert an die EU, regulatorische Lücken zu schließen und die Plattformen zur Haftung zu verpflichten. Gefordert werden u. a. die Abschaffung der Zollfreigrenze, die Einführung einer Handling Fee, die Verifizierung eines EU-weit gültigen Sitzes für Bevollmächtigte und strengere Kontrollen durch den Zoll.
Nachdem die Bundesregierung in ihrem Gesetzentwurf zur Änderung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) angekündigt hat, die Berichtspflichten rückwirkend abschaffen zu wollen, hat das BAFA nun mit einem aktuellen Umsetzungshinweis reagiert.
Südwesttextil warnt vor weiterem Stellenabbau und fordert dringend politische Reformen. Die Bundesregierung muss im angekündigten „Herbst der Reformen“ Bürokratie abbauen, das Sozialsystem zukunftsfähig gestalten und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts sichern.
Die EU-Kommission hat den Durchführungsrechtsakt zum Format der Meldung vernichteter unverkaufter Konsumgüter als Teil der ESPR (Ökodesign-Verordnung) verabschiedet. Die Veröffentlichung im Amtsblatt ist der nächste Schritt.