Südwesttextil sieht bei der EU-Entgelttransparenzrichtlinie erheblichen Korrekturbedarf – insbesondere zum Erhalt der Tarifautonomie und zur Vermeidung zusätzlicher Bürokratie.
Anlässlich der bald bevorstehenden Sommerferien und der damit zusammenhängenden Einstellung von Schülern und Studierenden erhalten Sie die aktualisierten Hinweise zur Beschäftigung von Ferienarbeitenden.
DITF und die LEKI Lenhart GmbH haben zusammen einen Wanderstock entwickelt, der größtenteils aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Das fertige Produkt zeigt, dass nachhaltige Materialien auch in der Outdoor-Branche eine hohe Leistungsfähigkeit bieten.
Mit der Verordnung (EU) 2023/2055 zur Beschränkung von Mikroplastik, das Produkten absichtlich zugesetzt wird, treten ab 17. Oktober 2025 erstmals Informationspflichten und ab 2026/2027 schrittweise Berichtspflichten in Kraft. Wir geben Ihnen einen Überblick über den Anwendungsbereich, die für Textilunternehmen relevanten Ausnahmen sowie die zeitlichen Pflichten.
Der Supply Chain Pulse Check von BDI, Deloitte und ISLA begleitet und untersucht den Wandel der Wertschöpfung seit mehr als zwei Jahren. Jetzt ist die Umfrage für die aktuelle Ausgabe gestartet. Ergebnisse werden branchenübergreifend in einer Studie veröffentlicht.
Die Allianz Faserbasierte Werkstoffe AFBW war gemeinsam mit NaturalFIBER und Biopolymers BW zu Gast auf dem Hanf-Versuchsfeld der Landessaatzuchtanstalt der Universität Hohenheim.
Die Bundesagentur für Arbeit hat ihre Fachliche Weisung zum Arbeitnehmerüberlassungsgesetz auf Betreiben der Arbeitgeber, gültig ab 1. Oktober 2025, neu gefasst. Dabei wurde insbesondere die Auffassung zu mobiler Arbeit ausschließlich aus dem Ausland korrigiert.
In sicherheitsrelevanten und technischen Textilanwendungen – etwa bei Schutzkleidung für Polizei, Feuerwehr oder Medizin – sind PFAS bislang technologisch unverzichtbar. Südwesttextil fordert daher Ausnahmeregelungen für kritische Anwendungen sowie angemessene Übergangsfristen, um die Entwicklung und Umsetzung sicherer Alternativen zu ermöglichen.
Die EU-Kommission hat einen neuen Aufruf zur Förderung von Strategischen Projekten im Bereich des CRMA gestartet. Frist zur Bewerbung ist der 15. Januar 2026.
Besonders wichtig für die baden-württembergische Textil- und Bekleidungsindustrie sind die Vereinfachung und Digitalisierung von Verwaltungsprozessen sowie ein spürbarer und schneller Bürokratieabbau. Die Agenda muss nun zügig umgesetzt werden.
Anlässlich der Vorstellung der MINT-Strategie für Baden-Württemberg legt die Wirtschaft eine Selbstverpflichtung für außerschulische MINT-Initiativen vor. Darin bekennen sich die Partner zu verbindlichen Zielen und Kriterien, die für ein verlässliches und qualitativ hochwertiges außerschulisches MINT-Angebot stehen.
Das Europäische Parlament hat im Rahmen des Pakets „Omnibus I“ Änderungen am CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) beschlossen. Kernpunkte sind die neue 50-Tonnen-Schwellengrenze und die verpflichtende Zulassung als CBAM-Anmelder ab dem 01.01.2026.
Die Ausschreibung für den Deutschen Zukunftspreis 2026 - der Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation - ist gestartet. Vorschläge können bis zum 1. Dezember 2025 eingesendet werden.
Fehlende Konformität, Nichteinhaltung von EU-Regularien und exzessive Nutzung der Zollfreigrenze durch asiatische E-Commerce-Plattformen gefährden Verbraucher, die Wirtschaft und einen fairen Wettbewerb in Europa. Südwesttextil appelliert an die EU, regulatorische Lücken zu schließen und die Plattformen zur Haftung zu verpflichten. Gefordert werden u. a. die Abschaffung der Zollfreigrenze, die Einführung einer Handling Fee, die Verifizierung eines EU-weit gültigen Sitzes für Bevollmächtigte und strengere Kontrollen durch den Zoll.
Nachdem die Bundesregierung in ihrem Gesetzentwurf zur Änderung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) angekündigt hat, die Berichtspflichten rückwirkend abschaffen zu wollen, hat das BAFA nun mit einem aktuellen Umsetzungshinweis reagiert.
Südwesttextil warnt vor weiterem Stellenabbau und fordert dringend politische Reformen. Die Bundesregierung muss im angekündigten „Herbst der Reformen“ Bürokratie abbauen, das Sozialsystem zukunftsfähig gestalten und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts sichern.
Die EU-Kommission hat den Durchführungsrechtsakt zum Format der Meldung vernichteter unverkaufter Konsumgüter als Teil der ESPR (Ökodesign-Verordnung) verabschiedet. Die Veröffentlichung im Amtsblatt ist der nächste Schritt.
Als mittelbar betroffene Branche begrüßt die baden-württembergische Textil- und Bekleidungsindustrie, dass der Anwendungsbeginn der EU-Entwaldungsverordnung verschoben werden soll. Damit sie ihr Ziel erreicht, muss die EU die Zeit für eine wesentliche Überarbeitung der Verordnung nutzen.
Die KfW hat neue Förderprogramme und einen Digitalisierungs-Check aufgelegt, um mittelständische Unternehmen zu stärken und auf dem Weg der Digitalisierung zu unterstützen.
Die Europäische Kommission hat am 23. September 2025 angekündigt, den Anwendungsbeginn der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) um ein weiteres Jahr verschieben zu wollen.
SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland und die Bundesagentur für Arbeit haben ihre Checklisten für ein erfolgreiches Schülerbetriebspraktikum grundlegend überarbeitet und aktualisiert. Die Handreichung richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern sowie Betriebe - und bietet praxisnahe Empfehlungen für Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Praktika.
Am 3. November 2025 startet wieder playbizz, das bundesweite Wirtschaftsplanspiel für Auszubildende. Diese treten in einem Team-Wettbewerb von 12 bis 14 Gruppen gegeneinander an und agieren als Managerin und Manager eines fiktiven Unternehmens. Anmeldeschluss ist der 18. Oktober 2025.
Die Praktikumswochen gehen in Kürze in die nächste Runde. Vom 13.10.25 - 31.10.2025 haben Sie die Möglichkeit ohne großen Zusatzaufwand interessierte Schülerinnen und Schüler als Fachkräfte von morgen zu gewinnen. Erleben Sie die Jugendlichen persönlich und verzahnen Sie die Berufswelt mit der Schulwelt.
Bei der Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie in nationales Recht sieht der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband den Bedarf, Belastungen zu begrenzen, Flexibilität für Unternehmen und Privilegien für Tarifbindungen zu erhalten.